Rauchmelder retten Leben


Rauchmelder retten Leben – Brandschutz und Brandprävention

Die meisten Brandopfer (70 Prozent) verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95 Prozent der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.

Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.

Rund 400 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus.

Rauchmelder retten Leben – der laute Alarm des Rauchmelders (auch Rauchwarnmelder, Brandmelder oder Feuermelder genannt) warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.

Rauchmelderpflicht – auch in Privathaushalten

Haben Sie es gewusst? In Baden-Württemberg existiert seit 2013 eine Einbaupflicht für Rauchwarnmelder in privaten Wohnungen

  • für Neu- und Umbauten seit 10.07.2013
  • für bestehende Wohnungen: bis 31.12.2014 muss eine Nachrüstung erfolgen
  • in Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Flure, über die Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen führen

Wer ist dafür verantwortlich?

  • für den Einbau der Eigentümer
  • für die Betriebsbereitschaft: der unmittelbare Besitzer (Bewohner/Mieter) der Wohnung, es sei denn der Eigentümer übernimmt die Wartung

 

Wie viele Rauchmelder muss ich installieren?

Mindestschutz

Die DIN 14676 legt eine Mindestausstattung bei der Rauchmelderinstallation fest.
Für den Mindestschutz und -abdeckung müssen Rauchmelder in

  • Schlafzimmern
  • Kinderzimmern
  • Fluren, die als Rettungswege dienen

installiert werden.

 

Optimaler Schutz

Bei einer Optimalen Ausstattung werden zusätzlich Rauchmelder in allen Wohn- und Hobbyräumen, Heizungs- und Werkräumen sowie dem Dachboden installaliert.

In Küchen und Garagen sind „normale“ Rauchmelder ungeeignet, da die hier erzeugten Dämpfe einen Fehlalarm auslösen können. Hier sind so genannte Wärmedifferentialmelder zu empfehlen.

Rauchmelder können auch untereinander vernetzt werden. Sie erhalten eine Meldung, wenn eine Auslösung in entfernten Räumen (z.B. Dachboden oder Keller) registriert wird.

 

 

 

 


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