Löschangriff


Für den Löschangriff verwendet die Feuerwehr viele verschiedene Ausrüstungsgegenstände.
Die relevantesten haben wir auf dieser Seite aufgeführt.

Welche das sind und wofür diese verwendet werden, entdecken Sie hier. In der Rubrik Fahrzeuge haben Sie auch die Möglichkeit die Lagerplätze der einzelnen Ausrüstungsgegenstände in den jeweiligen Geräteräumen zu sehen.


Der Druckschlauch

B-DruckschlauchDie Druckschläuche sind bundesweit genormt und müssen Sicherheitsstandards erfüllen um als solcher bezeichnet werden zu dürfen. Die Feuerwehr verwendet 3 verschiedene Größen der Druckschläuche. Der Druckschlauch wird zur Wasserförderung und für den Löschangriff verwendet.

B-Druckschlauch – Innendurchmesser 75mm
C-Druckschlauch – Innendurchmesser 42mm/52mm
D-Druckschlauch – Innendurchmesser 25mm

 

 


Der Verteiler

VerteilerDer Verteiler besteht aus einem Gehäuse mit 4 Festkupplungen und drei Absperrorganen in Form von Niederschraubventilen. Der Verteiler wird, wie der Name schon sagt beim Verteilen der Wasserversorgung bei der Brandbekämpfung für bis zu 3 Trupps eingesetzt. Um einen „Schlauchsalat“ an der Einsatzstelle zu vermeiden, gibt es eine festgelegte Reihenfolge für das Anschließen von Leitungen an den Verteiler:

C-Rohre:

1.Rohr links
2.Rohr rechts
3.Rohr

B-Rohre:

Mitte

Sonderrohre:

Mitte


Das Mehrzweckstrahlrohr

Mehrzweckstrahlrohre gibt es genau wie die Druckschläuche in drei verschiedenen Größen, B-C-D. Sie dienen der Wasserabgabe und geben entweder einen Vollstrahl oder einen Sprühstrahl ab. Die Durchflussmenge des Wassers kann nahezu verdoppelt werden in dem man die Mundstücke entfernt, dies ist nur erlaubt wenn der Gruppenführer dies anordnet.
B-Mehrzweckstrahlrohr:  400 l/min. und 800 l/min Wasserdurchfluss mit und ohne Mundstück
C-Mehrzweckstrahlrohr:  100 l/min. und 200 l/min.Wasserdurchfluss mit und ohne Mundstück
D-Mehrzweckstrahlrohr:    25 l/min. und 50 l/min. Wasserdurchfluss mit und ohne Mundstück


Das Hohlstrahlrohr

HohlstrahlrohrBei Hohlstrahlrohren wird das Wasser durch eine ringförmige Düse geleitet, so dass ein hohler Wasserstrahl entsteht, der jedoch durch bestimmte Techniken wie einen festen oder rotierenden Zahnkranz mit Tropfen gefüllt werden kann, was eine bessere Wasserverteilung und somit auch eine wirkungsvollere Rauchgaskühlung zulässt. Hohlstrahlrohre werden zurzeit als idealer Kompromiss zwischen Kühlwirkung und Eindringtiefe angesehen und gelten als Ideal zur Flash-Over-Bekämpfung. Die Durchflussmenge ist hier Stufenlos regulierbar von 60L/min – 200L/min.

 


Der Stützkrümmer

StützkrümmerEr soll beim Einsatz eines B-Strahlrohres die Rückstoßkraft des Wassers über die Schlauchleitung zum Boden leiten und somit das Halten eines solchen Rohres mit zwei statt drei Personen ermöglichen. Der Druck des nach vorn strömenden Wassers möchte den nach oben gekrümmten Schlauch gerade biegen; der Rückstoß drückt das Schlauchende jedoch nach hinten, stabilisiert also auf die Weise die Krümmung des Schlauchs. Auf die Weise vermindert der Stützkrümmer nicht nur den Rückstoß, die Stabilisierung des Schlauches führt auch dazu, dass dieser sich selbst trägt und die Feuerwehrleute nicht mehr das volle Gewicht tragen müssen.