Einsätze 2016

am 04.12.2016, 04:33Uhr
Verkehrsunfall PKW
Unfall in den frühen Morgenstunden - Fahrer nicht auffindbar

Mit dem Alarmierungsstichwort „Technische Hilfeleistung Verkehrsunfall PKW, 1 Person eingeklemmt „wurde die Feuerwehr Talheim am 04.12.2016 um 04:33 Uhr K2155 auf Höhe des Frankelbachsee alarmiert.Beim Eintreffen lag ein Opel Astra auf dem Dach im Seitenstreifen der Fahrbahn.

„Fahrer nicht auffindbar“
Von der eingeklemmten Person war keine Spur. Die Frau die den Unfall gemeldet hat, hatte bemerkt das ein Fahrer am Steuer des Opel saß. Bis Sie den Notruf abgesetzt hatte war der Fahrer verschwunden. Nach ersten Annahmen entfernte er sich zu Fuß vom Unfallort.

„Großangelegte Suchaktion nach vermisstem Fahrer“
Da davon auszugehen war das der Fahrer verletzt und wahrscheinlich in Folge des Unfalls Orientierungslos den Unfallort verlassen hatte musste er bei den Witterungen von Minus 5 Grad zügig gefunden werden. In Absprache mit der Polizei und der Notärztin vor Ort, schwärmten die Kameraden aus Talheim in zweier Teams rund um die Einsatzstelle aus. Die Suche war erfolglos. Die zur Unterstützung alarmierte Feuerwehr Lauffen am Neckar konnte mit den zwei mitgebrachten Wärmebildkameras ebenfalls keine Spur von dem Fahrer ausmachen.

Da weiterhin über den Verbleib des Fahrers kein Anzeichen gab, wurde die Rettungshundestaffel Unterland alarmiert, diese kamen mit sieben Hunden und Hundeführer sowie weiteren Helfern an die Unfallstelle. Damit die Hunde ungestört arbeiten konnten, wurde von der Feuerwehr Talheim alle möglichen Zufahrtsstraßen abgesperrt. Noch während der Suchaktion konnte der vermutliche Fahrer von der Polizei im acht Kilometer entfernten Heilbronn aufgegriffen werden. Er hatte sich zu Fuß auf den Heimweg gemacht.

Der Einsatz wurde beendet nachdem die Polizei die K2155 wieder für den Verkehr freigegeben hatte.

am 15.11.2016, 19:52Uhr
Fahrbahnreinigung
PKW überschlagen

Mit dem Alarmierungsstichwort „Fahrbahn Reinigen „wurde die Feuerwehr Talheim am Abend des 15.11.2016 um 19:52 Uhr erneut innerhalb kurzer Zeit auf die K2155 unweit der Waldkreuzung in Fahrtrichtung Untergruppenbach alarmiert.

Die Fahrerin eines Daihatsu Kleinwagen war in einer Kurve in den Rechten Seitenstreifen geraten. Das Fahrzeug kam in den Straßengraben und überschlug sich in Folge. Der Kleinwagen blieb nach ca. 40 Metern auf dem Dach auf der Straße liegen.

Mit Hilfe zweier Ersthelfer konnte die Frau ihr Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde dem alarmierten Rettungsdienst übergeben werden.

Da die Straße stark durch Gras, Erde und Betriebsmittel verunreinigt war, wurde die Feuerwehr Talheim zur Reinigung der Fahrbahn von der Polizei nachgefordert.

Die Tätigkeit der Feuerwehr Talheim begrenzte sich auf die Reinigung des verunreinigten Fahrbahnabschnittes und der Unterstützung des Abschleppunternehmens beim Verladen des Unfallfahrzeugs.

Im Fahrzeug befand sich noch ein Hund, dieser wurde von der Polizei der Tierrettung Unterland zur weiteren Versorgung übergeben.

Im Unfallfahrzeug befanden sich sehr viele Kleinteile welche lose im Fahrzeug gelegen waren.

Unter anderem auch Dartpfeile. Diese vielen kleinen und größeren Teile wurden beim Überschlag zu Wurfgeschossen. Die Feuerwehr Talheim empfiehlt Ihnen so wenige wie irgend notwendige Kleinteile oder Losen Gegenstände im Fahrzeug aufzubewahren. Bei einem Unfall wie im Bericht geschildert werden zum Beispiel Teile wie Flaschen, Feuerzeuge oder hier Dartpfeile sprichwörtlich zu sehr gefährlichen Geschossen.

am 12.11.2016, 22:27Uhr
Kellerbrand
Leichtverletzte Person bei Kellerbrand

Mit dem Alarmierungsstichwort „Kellerbrand“ wurde die Feuerwehr Talheim in den Nachtstunden des 12.11.2016 um 22:26 Uhr in die Gartenstraße alarmiert.

In einem Kellerabteil eines Hauses in der Gartenstraße in Talheim, kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Entstehungsbrand. Der Brand wurde von einem Hausbewohner entdeckt, welcher die Feuerwehr alarmiert und selbstständig Löschversuche unternahm. Wegen dem dichten Rauch musste er seine Bemühungen abbrechen und verließ das Haus. Ein weiterer Bewohner Evakuierte das Haus.

„Schnelles und Beherztes Handeln verhindert schlimmeres“

Der Angriffstrupp des TLF 16/25 aus Talheim ging unter Atemschutz in den vollkommen verrauchten Keller vor, und konnte das Feuer schnell ausfindig machen. Durch schnelles und beherztes Handeln des Angrifftrupps konnte ein überspringen der Flammen auf die Deckenverkleidung verhindert werden.

Parallel dazu kontrollierte der Sicherungstrupp des TLF 16/25 ebenfalls unter Atemschutz die Wohnungen im Gebäude. Hierbei konnte ein Pärchen welches sich noch in der Wohnung befand evakuiert werden. Des Weiteren wurde vom Sicherungstrupp eine Katze aus einer Wohnung im zweiten Stock befreit und dem Besitzer übergeben werden.

Nach Beendigungen der Löscharbeiten wurde der Keller sowie der Hausflur und Treppenhaus komplett mit einem Überdruckbelüfter entraucht.

„Gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Lauffen am Neckar“

Da es sich um ein älteres Bauwerk handelte wurde die Feuerwehr Lauffen am Neckar sowie die Fachberater Chemie nachgefordert. Sie wurden gerufen um abzuklären das alle Wohnungen frei von Schadstoffen sind.
Die Wohnungen wurden vom Team des GW-Messtechnik komplett gemessen und bei Bedarf überdruckbelüftet.

Zur Aufstockung der Atemschutzgeräte wurde noch der Abrollbehälter Atemschutz an die Einsatzstelle gerufen. Hier wurden die verbrauchten und verschmutzen Geräte abgegeben und gegen Neugeräte getauscht. Das wird gemacht damit die Feuerwehr Talheim immer einsatzbereite Fahrzeuge vorhalten kann.

Die zwei Ersthelfer mussten mit einer leichten Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.
Bis zum Einsatzende war die Ursache für die Entstehung des Brandes noch unklar.

Gegen 22.25 Uhr kam es zum Ausbruch eines Feuers im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Gartenstraße in Talheim. Der Brand wurde von Hausbewohnern bemerkt, worauf die Feuerwehren aus Talheim, Heilbronn, Lauffen und Schwaigern (Fachberater Chemie) mit insgesamt 33 Wehrleuten zur Löschung anrückten. Durch das rasche Handeln konnte verhindert werden, dass sich der Brand im Kellerraum weiter ausbreitete und größerer Sachschaden entstand. Bislang wird von einer Schadenshöhe von ca. 1.000 Euro ausgegangen. Ein 65jähriger Hausbewohner wurde infolge einer Rauchgasvergiftung leicht verletzt und wurde in eine örtliche Klinik verbracht. Wie es zum Ausbruch des Feuers kam, ist derzeit unklar. Das Polizeirevier Weinsberg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Personen, die möglicherweise Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall machten werden gebeten, sich unter Tel. 07134-992-0 zu melden.

am 11.11.2016, 20:33Uhr
Auslaufender Kraftstoff oder Öl
Einen Schutzengel mit an Bord

Mit dem Alarmierungsstichwort „Auslaufender Kraftstoff / Öl „wurde die Feuerwehr Talheim erneut um 20:33 Uhr des 11.11.2016 auf die K2155 gerufen. Dieses Mal lag die Einsatzstelle unweit der Waldkreuzung in Richtung Untergruppenbach.

Die Fahrerin eines Ford KA befuhr die K 2155 (Waldstrecke) von Untergruppenbach kommend in Richtung Talheim.Kurz vor der Waldkreuzung kam sie im Ausgang einer langgezogenen Rechtskurve auf derleicht rutschigen Fahrbahn nach links von der Straße ab.Hierbei kam das Fahrzeug in Querlage, überfuhr zunächst einen kleineren Laubbaum undeinen am Boden liegenden Baumstamm. Der Pkw wurde nach oben abgewiesen, überschlug sich undprallte im Verlauf der weiteren Fluglinie gegen zwei Laubbäume. Der Pkw kam nach insgesamt ca. 36 m nach Abkommen der Fahrbahn und in ca. 4 m Tiefe auf dem Dach zum Liegen.

Die Fahrerin erlitt wie durch ein Wunder nur leichte Verletzungen und konnte sich selbst aus dem total zertrümmerten Pkw befreien. Sie informierte eigenhändig eine vorrausfahrende Freundin welche zurück zur Unfallstelle eilte um Ihr zu helfen.

Da die Liegestelle des Fahrzeuges so tief im Wald lag, konnte die Freundin sie nicht auf anhieb finden. Bei der Zweiten vorbeifahrt hatte die Verunfallte sich bis an den Waldrand heraufgearbeitet und machte sich mit dem Licht Ihres Mobiltelefons bemerkbar. Die Freundin alarmierte umgehend den Rettungsdienst.

Die Verunfallte wurde zur Erstbehandlung und Beobachtung ins Krankenhaus Gesundbrunnen verbracht. Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ca. 6000,-€.

am 03.11.2016, 21:41Uhr
Tiernotlage oder Kadaver
Katze in Kanal verirrt

Mit dem Alarmierungsstichwort „ Tiernotlage “ wurde die Feuerwehr Talheim am Donnerstag den 03.11.2016 um 21:41 Uhr zu einer Tiernotlage an den Rathausplatz gerufen.

„Tierischer Einsatz, nach dem Motto 17 Mann für die Katz“

Auf dem Rathausplatz in Talheim wurden die Kameraden der Feuerwehr von einer Aufgelösten Frau empfangen. Sie hatte mittags Ihren Kater hinaus gelassen und sei dann zum Einkaufen gegangen. Spät abends hat sich der Freigänger Kater immer noch nicht wie gewohnt zurück gemeldet. Die Besitzerin begab sich auf die Suche und entdeckte den verängstigten Kater nur anhand seiner verzweifelten Schreie im Kanal des Burgweges.

Der Kanal des Burgwegs wird aktuell saniert, deswegen konnte der Neugierige Kater sich durch ein offenes Rohr Zugang zum Kanal verschaffen. Da der Kanal aber unmittelbar nach dem Eingang im 45 Grad Winkel nach unten verläuft, rutschte der Kater auf das Niveau vom Kanalsystem des Rathausplatzes. In den Frisch verlegten Rohren fand er nicht genug Haftung um sich selbstständig wieder bis zum Eingang zu bewegen. Und da Katzen bekanntlich Wasserscheu sind, war der Weg durch die Kanalöffnung an der Schozach für den Kater auch keine Option.

Nach der Lageerkundung watete ein Kamerad der TLF Besatzung gesichert durch einen zweiten Kamerad durch die Schozach, und bestieg den Kanal. Bewaffnet mit Katzenleckereien krabbelte er dann immer tiefer in den Kanal, der Katze entgegen.

Nach langen Lock Versuchen und fast 35 Meter hinein kriechen in den Kanal, konnte der Kater dann doch eingefangen werden. Mitsamt dem Kater stieg der Kamerad durch einen Kanal Schacht ins freie. Da allerdings momentan der Rathausplatz mit Baumaterial belegt ist musste der Kanaldeckel erst noch von Bau Holz befreit werden.

Der sichtlich erschöpfte und verstörte Kater konnte der Besitzerin übergeben werden, die Ihn dann sofort in seine gewohnte Umgebung brachte.

Nach den Aufräumarbeiten vor Ort rückten das TLF und der GW-Logistik dann nach zirka einer Stunde wieder ins Feuerwehrhaus ein.

am 01.11.2016, 17:45Uhr
Ölspur
Vermeintliche Ölspur ist Wasser

Mit dem Alarmierungsstichwort „ Ölspur “ wurde die Feuerwehr Talheim am Dienstag den 01.11.2016 um 17:45 Uhr zu einer vermeintlichen Ölspur in die Frankenstraße gerufen.

Die vermeintliche Ölspur stellte sich als eine Wasserspur heraus, so dass keine weiteren Maßnahmen notwendig waren und das TLF16/25 nach einer Kontrolle der Spur wieder ins Feuerwehrhaus zurückkehren konnte.

Man könnte sagen „Glück gehabt“. Die Spur begann in der Frankenstraße und zog sich über die Sturmfederstraße, Horkheimer Straße durch den Kreisverkehr bis weit außerhalb der Ortsgrenzen auf der Landturmstraße in Richtung Pflanzen Mauk.

Immer wieder schreibt die Feuerwehr von Ölspuren. Heute möchten wir Ihnen kurz erklären worum es sich dabei handelt, und warum diese von der Feuerwehr oder Fachfirmen aufgenommen und gereinigt werden müssen.

Der Oberbegriff Ölspur wird bei der Feuerwehr für viele verschiedene Flüssigkeiten eingesetzt die bei Unfällen, Undichtigkeiten an Fahrzeugen oder weiterer widriger Umstände auf die Fahrbahn gelangen. Hierbei Handelt es sich um Motoröl, Getriebeöl, Kühlerflüssigkeit, Hydrauliköl von Baumaschinen oder sonstige Öl, Schmierstoffhaltige oder Reibungsverminderten Flüssigkeiten.

Eine verunreinigte Fahrbahn stellt für alle Verkehrsteilnehmer ein großes Risiko dar. Durch die Flüssigkeiten verliert der Reifen von Fahrzeugen in Kurven an Haftung und beim Bremsen den benötigten Wiederstand das Fahrzeug zum Stehen zu bekommen. Öle und Säurehaltige oder Gesundheitsschädliche Flüssigkeiten könnten das Grundwasser verunreinigen und dürfen deswegen weder ins Erdreich noch in die Kanalisation gelangen.

Deswegen rückt die Feuerwehr an und nimmt die Flüssigkeiten mit Speziellen Bindemittel auf und führt die Rückstände einer Fachgerechten Entsorgung für Schadstoffe zu. Sollte das nicht ausreichend genug sein werden Spezial Reinigungsfirmen hinzugezogen welche die Straße dann mit Speziellen Reinigern und Maschinen gründlich reinigen.

am 30.09.2016, 09:42Uhr
PKW Brand
Vermeintlicher PKW Brand

Mit dem Alarmierungsstichwort „ PKW Brand“ wurde die Feuerwehr Talheim am Freitag den 30.09.2016 um 09:42 Uhr zur Waldkreuzung K2155/L1111 gerufen.

An der Einsatzstelle bot sich der Besatzung des Tanklöschfahrzeug TLF16/25 folgende Situation.

Ein Audi Q7 hatte von Untergruppenbach kommend die Kreuzung in Richtung Talheim überquert. Da ein Bus von Flein aus kommend Ihm die die Vorfahrt mittels Handzeichen gewährte übersah der Audi Fahrer den hinter dem Bus befindlichen Fiat.

Der Fiat stieß mit dem Audi im Kreuzungsbereich zusammen und traf den Audi am rechten Vorderrad, woraufhin sich der Fiat in die Kreuzung drehte. Im Fiat saßen vier Insassen, zwei junge Mütter mit ihren Säuglingen, welche das Fahrzeug unverletzt verlassen konnten. Dennoch wurden alle vier Insassen des Fiat mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Heilbronn verbracht um eventuelle Verletzungen ausschließen zu können.

Der Audi Fahrer wurde ebenfalls dem Rettungsdienst vorgestellt, welcher aber keine Verletzungen feststellen konnte und er somit die Unfallstelle unverletzt verlassen konnte.

Entgegen der Einsatzmeldung brannte jedoch keiner der beteiligten PKWs. Lediglich ausgelaufenes Kühlwasser, welches durch auftreffen auf heiße Teile verdampfte, führte zu einer Rauchentwicklung, welche von Unfallzeugen irrtümlich als Brandrauch wahrgenommenen wurde. Dies führte zu dem Alarmierungsstichwort „PKW-Brand“.

Die Aufgaben der Feuerwehr Talheim beschränkten sich darauf die Batterien der Fahrzeuge abzuklemmen und den weiteren Austritt der Kühlerflüssigkeit einzudämmen.

Die Suche nach den Batterien gestaltet sich bei neueren Fahrzeugen, wie zum Beispiel dem Audi Q7, schwierig, da diese nicht länger nur im Motorraum verbaut sind.

Um die Feuerwehren zu unterstützen, empfehlen wir Ihnen für Ihr Fahrzeug spezifisch eine Rettungskarte im Fahrzeug hinter die Sonnenschutzblenden zu verstauen. Auf der Rettungskarte findet die Feuerwehr zum Beispiel die Einbauposition der Fahrzeugbatterie.

Informationen zur Rettungskarte finden Sie auf der Internetseite des ADAC oder bei Ihrem Fahrzeughersteller.

am 02.08.2016, 03:34Uhr
Brandmeldeanlage Objektalarm
BMA Asylbewerberunterkunft

Mit dem Alarmierungsstichwort „ BMA-Asylbewerberunterkunft “ wurde die Feuerwehr Talheim in den frühen Morgenstunden, des Dienstag 02.082016 um 03:34 Uhr zur Asylbewerberunterkunft im Industriegebiet gerufen.

Dort hatte ein Bewohner verbotenerweise in seinem Zimmer geraucht. Das aktivierte die Brand Meldeanlage. Die Feuerwehr aus Talheim rückte an und evakuierte zunächst das gesamte Containerdorf, um sich danach an die Ursachenforschung zu machen. Während der Objektbegehung konnte der Grund allerdings noch nicht ausgemacht werden. Da es sich um den fünften Besuch in der Asylbewerberunterkunft in nur kurzer Zeit handelte, wurden die Bewohner in einem klärenden Gespräch darauf hingewiesen dass Sie umsichtiger mit den Brandschutzbestimmungen umzugehen haben. In diesem Gespräch kam dann ans Licht das ein Bewohner wie schon erwähnt auf seinem Zimmer geraucht hat. Hieraufhin entbrannte ein Streit unter den Bewohnern der dann von den Kräften vor Ort mittels gut zureden beendet werden konnte. Die Brand Meldeanlage wurde zurückgestellt und den Bewohnern der Zugang zu den Containern wieder freigegeben.

Als die zwei Einsatzfahrzeuge gerade wieder abrücken wollten kamen aus dem Container zwei Männer auf sie zu. Einer der beiden hatte eine Tiefe Fleischwunde am linken Unterarm. Im Zuge der Ersten Hilfe wurde die Wunde Versorgt, sowie der Rettungsdienst und die Polizei verständigt. Dem kurz darauf eintreffende Rettungsdienst des ASB Heilbronn wurde der Verletzte übergeben, welcher Ihn zur weiteren Wundversorgung ins Krankenhaus brachte. Die fast zeitgleich eintreffenden Polizeistreifen Befragten noch den Verletzten sowie die Kräfte aus Talheim und beteiligte Bewohner.

Laut erstem Ermittlungsstand kam es zu einem Handgemenge innerhalb der Container wobei der junge Mann am linken Unterarm schwer verletzt wurde.

Die Ermittlungen der Polizei dauerten an während die Feuerwehr Talheim gegen 5 Uhr früh wieder ins Feuerwehrhaus einrückten.

am 16.06.2016, 15:00Uhr
Verkehrsunfall PKW
Unfall auf Kreisstraße - Autofahrerin schwer verletzt

Glimpflich ausgegangen ist für eine Fahrerin eines Range Rover Evoque, der Unfall auf der K2155 von Untergruppenbach in Fahrtrichtung Talheim.

Unter dem Einsatzstichwort „Technische Hilfeleistung / Verkehrsunfall 1 Person eingeklemmt“ wurde die Feuerwehr Talheim sowie Lauffen am Neckar, am 16.06.2016 um 15:08 Uhr mittels Funkmeldeempfänger und Sirene alarmiert.

Eine Range Rover Evoque kam aus Untergruppenbach kommend in der letzten links Kurve vor Talheim in den Grünstreifen und fuhr in Folge die Böschung hinauf. Am Ende der Böschung steht ein großer Baum welcher von dem Fahrzeug voll getroffen wurde. Infolge des Zusammenprall mit dem Baum wurde das Fahrzeug wieder zurück auf die Straße geschleudert, wo es dann quer zur Fahrbahn zum stehen kam.

Die anrückenden Kräfte der Feuerwehr Talheim fanden folgendes Bild vor. Das durch den Unfall in Mitleidenschaft gezogene Fahrzeug war im Motorraumbereich schwer deformiert, allerding waren alle Türen zugänglich. Bereits vor Ort war schon eine RTW Besatzung, welche sich um die Erstversorgung der Patientin kümmerte. Der Nachrückende Notarzt beschloss nach Erkundung der Sachlage, eine Patientenschonende Rettung aus dem Unfallfahrzeug.

Hierzu musste zeitgleich mit der Feuerwehr Lauffen und deren Rettungssatz, das Dach des SUV von vorne nach hinten hin von der Karosserie getrennt werden. Da an dem Fahrzeug ein Panoramadach verbaut war, musste besonders im Dachbereich behutsam vorgegangen werden um dieses nicht zu zerstören. Die C-Säule wurde nur noch eingeschnitten und dann das Dach nach hinten weg geklappt.

Mit einem Spineboard wurde die schwerverletzte Patientin dann aus dem Fahrzeug geholt und dem Rettungsdienst übergeben.

Die anwesende Notärztin entschied nach ihrer ersten Lageerkundung dass die Patientin nicht auf dem Bodengebunden Weg ins Krankenhaus verbracht werden konnte. Der Rettungshubschrauber Christoph 51 der DRF wurde nachalarmiert und kam kurz darauf an der Unfallstelle an. Hierzu musste die Straße von der Feuerwehr abgesperrt werden.

Im Anschluss wurde das Fahrzeug vom Abschleppdienst aufgenommen und die K2155 von einer Spezialfirma gereinigt. Zusätzlich musste im Bereich des Unfalls das von Betriebsflüssigkeiten verunreinigte Erdreich abgetragen werden.

Polizeibericht:

Von der Feuerwehr musste eine Autofahrerin nach einem Unfall am Nachmittag bei Talheim aus dem Wrack ihres Fahrzeugs
befreit werden. Bisherigen Erkenntnissen zufolge befuhr die Frau gegen 15 Uhr mit ihrem Range Rover Evoque die Kreisstraße 2155 von der Waldkreuzung in Richtung Talheim und überholte einen vorausfahrenden PKW. Beim Wiedereinscheren geriet sie mit ihrem Geländewagen auf das unbefestigte Bankett, worauf dieser ins Schlingern geriet. Die Fahrerin verlor schließlich die Kontrolle über das Fahrzeug, das nach rechts von der Fahrbahn abkam und dort gegen eine Böschung sowie einen Baum prallte. Die Fahrerin wurde eingeklemmt und von der Feuerwehr, die mit insgesamt 20 Mann im Einsatz war, aus dem Fahrzeug befreit. Da zunächst unklar war, ob weitere Personen beim Unfall verletzt wurden, fuhren zwei Rettungswagen dorthin. Ferner befanden sich ein Notarzt sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz, mit dem die Schwerverletzte ins
Krankenhaus geflogen wurde.

am 11.05.2016, 18:10Uhr
Flächenbrand
Brennt Thuja-Hecke

Mit dem Alarmierungsstichwort „ Flächenbrand „ wurden die Kameraden am 11.05.2016 um 18:10 Uhr über Funkmeldeempfänger in die Sturmfederstraße im Mühläckerring alarmiert.

Hier brannte eine Thuja-Hecke in voller Ausdehnung auf einer Länge von 15 Meter. Ausgelöst durch einen überspringenden Funken bei Unkrautvernichtungsmaßnahmen mittels eines Gasbrenners. Durch Funkenflug entzündete sich daraufhin die Hecke.

Die von dem Verursacher unmittelbar eingeleiteten Löschversuche mit Gartenschlauch, erwiesen sich allerdings als zu schwach. Der Brand dehnte sich rasend schnell weiter aus. Ein wachsamer Nachbar beobachtete das Geschehen und alarmierte umgehend die Feuerwehr.

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges stand die Hecke auf einer Länge von ca. 15 Metern im Vollbrand. Der Brand konnte durch das rasche Vorgehen, der mit Atemschutz ausgerüsteten Einsatzkräfte, binnen weniger Minuten eingedämmt werden. Durch die enorme Hitzeentwicklung flammte die Hecke immer wieder auf.

Aufgrund der enormen Hitze sprangen am Nachbarhaus 3 Fenster, des Weiteren wurden mehrere Gartenmöbel, welche unmittelbar neben der Hecke standen Opfer der Flammen.

Ein Papiermülleimer, der am vorderen Ende der Hecke stand, brannte in der kurzen Zeit bis auf die Bodenplatte nieder.

Im Anschluss an die Löscharbeiten musste die Hecke teilweise mit einer Motorsäge entfernt werden, da die Hecke Gefahr lief sich wieder selbst zu Entzünden.

Die Feuerwehr Talheim warnt vor der Benutzung von offenen Flammen zur Entfernung von Unkraut oder sonstigem unerwünschtem Gewächsen. Wie in dem hier geschilderten Fall kommt es bei einer kleinen Unachtsamkeit in kürzester Zeit zu massiven Schäden. Rasch kann sich ein Heckenbrand in dicht Besiedelten Wohngebieten zu einem ausgedehnten Brand entwickeln.