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Einsatzliste 2015

am 22.12.2015, 08:21Uhr
Auslaufender Kraftstoff oder Öl
Auslaufender Kraftstoff / Öl entwickelt sich zu einem Gefahrguteinsatz

Mit dem Alarmierungsstichwort „ Auslaufender Kraftstoff/Öl “ wurde die Feuerwehr Talheim am 22.12.2015 um 08:21Uhr ins Talheimer Industriegebiet alarmiert.

Vor Ort bot sich den anrückenden Kräften folgendes Bild. Das Pumpfahrzeug eines Entsorgungsbetriebes wurde damit beauftragt alte Betriebsmittel abzupumpen und der Entsorgung bei zuführen. Hierbei kam es zu einem Flüssigkeitsaustritt von einer vorerst unbekannten Flüssigkeit.

Ein Mitarbeiter der Firma machte den Pump LKW Fahrer darauf aufmerksam, dass seine Leitung zum Fahrzeug undicht sei und eine Tropfmenge austrat. Da der Fahrer die Leitung lediglich drucklos neu befestigen konnte ging er zu seinem LKW wobei Ihm auffiel, dass Seine Saugleitung vom Pumpenanschluss gesprungen war und Flüssigkeit austrat. Er schaltete die Pumpe ab und befestigte den Schlauch wieder an der Pumpe, um einen weiteren Austritt zu verhindern. Daraufhin reagierte er sehr umsichtig und veranlasste dass die Feuerwehr zur Hilfe gerufen wurde.

Bis zum Eintreffen des ersten Fahrzeuges waren inzwischen ca. 200 Liter Flüssigkeit ausgetreten und flossen über den Betriebshof hinaus auf die Straße. Die genaue Zusammensetzung der Flüssigkeit war unklar was den Einsatzleiter der Feuerwehr Talheim dazu veranlasste über die Integrierte Leitstelle Heilbronn den Fachberater Chemie hinzu zu ziehen, da es sich augenscheinlich um einen Gefahrstoff handelte. Bis auf weiteres wurde die Einsatzstelle Großflächig abgesperrt und die betreffende Halle geräumt. Ebenfalls wurde die Kläranlage Heilbronn über den Zwischenfall informiert so dass Sie die richtigen Vorkehrungen treffen konnten.

Der Angeforderte Fachberater Chemie konnte nach Prüfung und Erkundung der Einsatzstelle Entwarnung geben. Hierraufhin wurden die Betroffenen Flächen großzügig mit Ölbindemittel ab gestreut und im Anschluss mit Wasser gespült. Ebenfalls wurden die Kanäle gründlich gespült, damit alle Rückstände der Flüssigkeit beseitigt wurden.

am 23.09.2015, 11:05Uhr
Auslaufender Kraftstoff oder Öl
Auslaufender Kraftstoff / Öl nach VU an der Waldkreuzung Talheim - Untergruppenbach

Mit dem Alarmierungsstichwort „ Auslaufender Kraftstoff / Öl“ wurde die Feuerwehr Talheim am Mittwoch den 23.09.2015 um 11:05Uhr zur Walkreuzung Richtung Untergruppenbachalarmiert.

Vor Ort stellte sich den Einsatzkräften folgendes Bild.

An der Waldkreuzung zwischen Talheim und Untergruppenbach kam es zu einem Unfall zwischen zwei Fahrzeugen im Kreuzungsbereich. Ein aus Richtung Talheim kommender BMW hatte beim Überqueren der Kreuzung ein aus Ilsfeld kommenden Renault übersehen. Infolge dessen hat der Renault den BMW in der Kreuzung an der hinteren Rechten Türe getroffen.

Der Renault drehte sich und landete im Grünstreifen neben der Fahrbahn. Der BMW fuhr geradeaus über die Kreuzung weiter und landete ebenfalls im Graben neben der Fahrbahn in Richtung Untergruppenbach.

Der Fahrzeuglenker des BMW konnte sein Fahrzeug unverletzt verlasse ebenso der Fahrer des Renault. Die Beifahrerin des Renaults erlitt leichte Verletzungen und musste Ärztlich behandelt werden. Sie wurde im Anschluss für weitere Untersuchungen ins Krankhaus verbracht.

Die Tätigkeit der Feuerwehr Talheim beschränkte sich auf das Abklemmen der Fahrzeugbatterien und Aufnahme der ausgelaufenen Betriebsmittel. Hierzu musste die Kreuzung kurzzeitig voll gesperrt werden.

Die Suche nach der Fahrzeugbatterie des BMW gestaltete sich etwas aufwendiger da sie nicht so offen verbaut war wie in vorhergehenden Modellreihen.

Deswegen empfehlen wir Ihnen, sich für Ihr Fahrzeug eine Rettungskarte zuzulegen, und diese hinter der Sonnenblende vom Fahrer zu verstauen. Auf dieser stehen alle wichtigen Daten zum Fahrzeug. Position der Airbags, Position der Fahrzeugbatterien sowie Kraftstofftank und vieles mehr an Informationen die die Feuerwehr benötigt um schnell Hilfe leisten zu können.

Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite des ADAC oder Sie fragen Ihre Werkstatt.

am 20.08.2015, 13:39Uhr
Tiernotlage oder Kadaver
Ein tierischer Einsatz

Zu einem Einsatz der etwas anderen Art wurden die Kameraden der Feuerwehr Talheim am Donnerstag den 20.August um 13:39Uhr alarmiert.

Mit dem Alarmstichwort Tiernotlage wurden Sie in den „Alten Rauhen Stich“ gerufen. Dort hatte ein Wachsamer Kleingartenbesitzer bemerkt dass sich ein Mäusebussard in einem Hagelschutznetz der dortigen Apfelplantage verfangen hatte, und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien kann.

Den anrückenden Kräften auf dem ersten Fahrzeug stellte sich folgendes Bild an der Einsatzstelle.

Ein Mäusebussard welcher in die äußerste Zeile der Plantage geflogen war hat sich ca. 10 Meter vom Zeilenende in dem Hagelschutznetz mit seinen Klauen verheddert. Das Tier hing Kopfüber in zirka 2,50 Meter Höhe in dem Netz und schlug kräftig mit seinen Flügeln um sich zu befreien. Durch die ungünstige Lage war es nicht möglich mit den auf dem Fahrzeug mitgeführten Leitern das Tier sofort zu befreien. Aus diesem Grund wurde im Feuerwehrhaus eine Bockleiter sowie eine Transportkiste nachgefordert. Diese wurde umgehend mit dem Mannschaftstransportwagen zur Einsatzstelle gebracht. Jetzt konnte das Tier mit vereinten Kräften aus seiner misslichen Lage befreit werden. Damit sich das Tier nicht weiter aufregt wurden seine Augen und Kopf abgedeckt und dann in die Transportkiste verbracht.

In der Transportkiste wurde das Tier dann in die Greifvogelauffangstation nach Bad Friedrichshall gefahren. Die Kameraden wurden von einem Freiwilligen Mitarbeiter der Station schon erwartet der zuerst das Tier aus den Resten des Netzes befreite, die sich immer noch am rechten Fuß befand.

Anschließend hat er das Tier untersucht und festgestellt das, der Junge Mäusebussard (zirka ein dreiviertel Jahr alt) keine Schäden von seinem Ausflug davon getragen hatte.

Der Mäusebussard wurde in Bad Friedrichshall wieder freigelassen und macht sich laut der Aussage des Mitarbeiters in kürze von dort auf in sein Winterquartier in Süd Frankreich oder Spanien.

Im Einsatz waren 11 Mann und 2 Fahrzeuge TLF 16/25 sowie der MTW.